Stunde Null – Osterwünsche

 

„Stunde Null“ – so heißt ein Lied der Gruppe Bluatschink, das mir gerade zu Ostern immer wieder einfällt. Diese Gruppe singt ja im Lechtaler Dialekt, ins Deutsche übersetzt heißt es da: „Ein junger Mann steht am Bahnhof, er hat den Koffer in der Hand. Sein Zug, der geht nach irgendwo, Hauptsache in ein fernes Land - Stunde Null! Eine Mutter mit einem kleinen Kind, der Scheidungskrieg war schlimm. Sie hat auf alles verzichtet, Hauptsache, sie ist jetzt weg von ihm - Stunde Null!“

 

 

Der Tod und die Auferstehung Christi sind gewissermaßen auch so eine „Stunde Null“. Wo im Scheitern ein Neuanfang beginnt. Weiter heißt es im Lied: „Da sind noch Tränen in den Augen, man muss sich daran gewöhnen, man muss es wagen; ja, und man muss daran glauben.“
Kleine und große Auferstehungserfahrungen mitten im Leben, einen Glauben der nicht aufgibt und ein recht gesegnetes und frohes Osterfest wünschen Ihnen und all Ihren Lieben.
P. Franz und das Team der Pfarre Sipbachzell.
 
Bericht:  P. Franz Ackerl

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